Historikerbüro Hinrichs
zehnjähriges Jubiläum 2026


Projekte
Hier finden Sie einen (kleinen) Ausschnitt aus meiner bisheriger Arbeit... 

2026

Mai 2026

Ein Wandergrabstein sucht seine Erben
Sie haben es vielleicht schon in der Zeitung gelesen: Aktuell werden immer noch die Erben des Grabsteins des Juristen Johann Heinrich Arnold Sessler (1881-1916) gesucht.
Der Grabstein wurde bei einer Grabauflösung auf dem Bad Nenndorfer Friedhof überraschend unter einem anderen Grabstein gefunden und soll nach Möglichkeit Verwandten des Verstorbenen übergeben werden. Die Übergabe wäre kostenfrei.
Wenn Sie eine Verwandtschaft für möglich halten oder einfach neugierig sind, erfahren Sie hier weitere Details:
Der 34jährige, unverheiratete Johann Heinrich Arnold Sessler wurde am 22. April 1916 bei Verdun schwer verwundet, starb acht Tage später in einem Lazarett im heutigen Bad Cannstatt und wurde auf dem Friedhof in Bad Nenndorf bestattet.
Er war am 19. Oktober 1881 in Vöhl im Kirchenkreis Frankenberg (Hessen) geboren worden. Seine Eltern waren der Pastor und Superintendent Johann Heinrich Adolf Sessler (1850-1914), der von 1901 bis zu seinem Tod Pastor an der Nenndorfer Godehardi-Kirche sein sollte, und die Pastorentochter Katharina Marie Mina Antonie geb. Kammer (1854- nach 1914) aus Vöhl in Hessen. Johann Heinrich Arnold hatte zwei jüngere Schwestern, Anna Louise Bertha (* 1883) und Dorothea Franziska Helene (* 1885). Auf dem einzigen Sohn müssen die ganzen Erwartungen des Vaters geruht haben, die der Sohn offenbar zu erfüllen wusste. Er studierte Jura und wurde Rechtsanwalt in Lüneburg – kurz bevor der Erste Weltkrieg ausbrach, der all seine Anstrengungen zunichtemachen sollte.
Die Familie des Vaters stammte aus Frankfurt am Main, wo der Großvater, Dr. jur. Johann Heinrich Sessler, Rechtsanwalt gewesen war. Sein ältester Sohn Johann Heinrich Adolf Sessler war am 24. Januar 1850 in Frankfurt geboren worden und war schon mit dreizehn Jahren zur Vollwaise geworden. Seine überlebenden Geschwister, der Kaufmann Johann Arnold Jacob August Sessler (* 1852), nach dem der Neffe seinen Namen erhalten hatte, und die Lehrerin Anna Kunigunde Sessler (* 1853), waren in Frankfurt geblieben.
Die Familie der Mutter stammte aus Vöhl in Hessen. Katharina Marie Mina Antonie geb. Kammer war am 21. Februar 1854 geboren worden und lebte 1914 bei der Beerdigung ihres Ehemannes noch. Ihre Eltern waren der Pfarrer Johann Georg Kammer und seine Ehefrau Huberta Constantine geb. Klingelhöffer, beide 1880 wohnhaft zu Vöhl. Sie hatte mindestens zwei Schwestern: Helene Kammer hatte 1880 den Pastor Carl Eduard Terweg geheiratet. Luise Kammer hatte 1911 Ferdinand Herwig aus Berlin geheiratet.
Die Friedhofsmitarbeiterin Andrea Harmening hütete den Grabstein mehrere Jahre lang, sucht nun aber die Erben dieses ungewöhnlichen Fundstücks. Der Grabstein soll nun ein dauerhaftes Zuhause finden.
Sollten Sie eine Verwandtschaft feststellen können, egal welchen Grades, melden Sie sich bitte bei mir (rsb-hinrichs@web.de) oder bei Andrea Harmening, Friedhofsverwaltung (Andrea.Harmening@nenndorf.de) .


Foto vom Grabstein: Andrea Harmening

März 2026

Kurs "Ahnen- und Familienforschung"

Der „Kurs für Ahnen- und Familienforschung“ hat in zwei Teilen am Donnerstag, 12. und 19. März 2026 2025, jeweils um 19:00h im Museum Bad Nenndorf stattgefunden.
Der enge Zusammenhalt der Familien lockert sich zunehmend. Das aber weckt oft den Wunsch, mehr über die eigenen Vorfahren und die eigene Herkunft zu erfahren und sich als ein Mensch zu begreifen, der durch die Erfahrungen und Entscheidungen der Vorfahren direkt oder indirekt geprägt wurde. Dabei liegen die Informationen aber oft auf Standesämtern und in Archiven und sind nicht leicht zugänglich.
Hier griffen wir die Frage auf, wie man am besten mit der Forschung beginnt, wie man sich immer weiter in die Vergangenheit zurückarbeiten kann und welche Schwerpunkte man setzen kann. Ebenso sprachen wir darüber, wie die Ergebnisse für sich selbst festgehalten und an die Familie weitergegeben werden können.


Samstag, 14. Februar 2026

Vortrag in Haste
Am 14. und 15. Februar fand eine Ausstellung zum Thema "Woran glaubt Haste?" im Bürgerhaus von Haste statt. Die Ausstellung wurde um 12 Uhr am Samstag, den 14. Februar, eröffnet. Neben der Ausstellung selbst, die von der Haster Runde e.V. erarbeitet worden war, fanden auch Vorträge zu Themen wie z.B. der Tracht in Schaumburg (Volker August) und dem Mission in Afrika (Pastor Jürgen Wiegel) statt.


Am Samstag, den 14.02., um 14.30h hielt auch ich einen Vortrag über das Thema
Christianisierung und Reformation in Schaumburg


Dabei ging es darum, wieso das Gebiet, auf dem der heutige Landkreis Schaumburg liegt, christlich geworden ist. Und wie es geschah, dass die Grafschaft schließlich lutherisch wurde, obwohl der Graf einen Bruder hatte, der ein hohes Amt innerhalb der katholischen Kirche bekleidete...

2025

Sonntag, 09. November 2025

Vortrag "Bad Nenndorfs vergessene Gemälde. Der Maler Gustav Macke (1875-1958) und sein Werk"
Die alljährliche Vortragsreihe im Museum Bad Nenndorf (Kramerstr. 1) beginnt wieder. Am 9. November um 15h eröffne ich die Reihe mit einem Vortrag zu dem Maler Gustav Macke (1875-1958) - nicht zu verwechseln mit dem expressionistischen Maler August Macke (1887-1914).
Zwei von Mackes Gemälden werden im Museum Bad Nenndorf ausgestellt und ziehen immer wieder die Blicke der Besucher auf sich. In diesem Vortrag erfahren Sie mehr über das schwierige Leben des Malers, seine Kindheit und Jugend im Kaiserreich, seine Erfahrungen im Ersten Weltkrieg und den steten Kampf um Aufträge und Beachtung in der Kunst.

September 2025

Kurs "Ahnen- und Familienforschung"
Der „Kurs für Ahnen- und Familienforschung“ wird in zwei Teilen am Donnerstag, 18. und 25. September 2025, jeweils um 19:00h im Museum Bad Nenndorf stattfinden.

Der enge Zusammenhalt der Familien lockert sich zunehmend. Das aber weckt oft den Wunsch, mehr über die eigenen Vorfahren und die eigene Herkunft zu erfahren und sich als ein Mensch zu begreifen, der durch die Erfahrungen und Entscheidungen der Vorfahren direkt oder indirekt geprägt wurde. Dabei liegen die Informationen aber oft auf Standesämtern und in Archiven und sind nicht leicht zugänglich.


Hier griffen wir die Frage auf, wie man am besten mit der Forschung beginnt, wie man sich immer weiter in die Vergangenheit zurückarbeiten kann und welche Schwerpunkte man setzen kann. Ebenso sprachen wir darüber, wie die Ergebnisse für sich selbst festgehalten und an die Familie weitergegeben werden können.

August 2025

Kurs "Alte deutsche Handschriften"
Der Kurs über alte deutsche Handschriften hat in zwei Teilen am Donnerstag, 7. und 14. August 2025, jeweils um 19:00h bis ca. 20.30h im Museum Bad Nenndorf stattgefunden.

Das Ziel des Kurses war es, die alten deutschen Handschriften (Kurrent und Sütterlin) aus dem 16. bis 19. Jahrhundert zu erlernen. Die verschiedenen Variationen der Schreibweisen wurden dabei an original historischen Texten aus diesem Zeitraum entdeckt. Gelernt und geübt wurden sowohl das Lesen dieser Texte als auch das Schreiben der alten deutschen Handschriften. So konnten die Teilnehmer/innen ihre Kenntnisse und Fähigkeiten aufbauen und vertiefen. Dieses Wissen kann z.B. in der Familienforschung oder in Vereinen beim Lesen alter Dokumente zur Anwendung kommen.

Mai 2025

Kurs "Grundkurs Familienforschung"
Der Kurs „Grundkurs Familienforschung“ wird in zwei Teilen am Donnerstag, 15. und 22. Mai 2025, jeweils um 19:00h im Museum Bad Nenndorf stattfinden.

Der enge Zusammenhalt der Familien lockert sich zunehmend. Das aber weckt oft den Wunsch, mehr über die eigenen Vorfahren und die eigene Herkunft zu erfahren und sich als ein Mensch zu begreifen, der durch die Erfahrungen und Entscheidungen der Vorfahren direkt oder indirekt geprägt wurde. Dabei liegen die Informationen aber oft auf Standesämtern und in Archiven und sind nicht leicht zugänglich.

Hier griffen wir die Frage auf, wie man am besten mit der Forschung beginnt, wie man sich immer weiter in die Vergangenheit zurückarbeiten kann und welche Schwerpunkte man setzen kann. Ebenso sprachen wir darüber, wie die Ergebnisse für sich selbst festgehalten und an die Familie weitergegeben werden können.


2024

November 2024

Kurs "Latein für die Familienforschung"
Der Kurs „Latein für die Familienforschung“ fand in zwei Teilen am Donnerstag, 7. und 21. November 2024, jeweils um 19:00h im Museum Bad Nenndorf statt und traf auf gute Resonanz.

Je weiter die Forschungen zurückgehen, desto wahrscheinlicher wird es, dass die Quellen teilweise oder gar ganz auf Latein geschrieben sind. Wer nur vor Jahrzehnten in der Schule Latein hatte oder noch nie, ist hier schnell überfordert, denn auch mit dem Wörterbuch oder Listen mit häufigen Wendungen kommt man dort nur begrenzt weiter. Und die Vokabeln aus der Schule sind oft nicht diejenigen, die im Text verwendet werden.
Deshalb sind Grundlagen- und Vokabelkenntnisse in der lateinischen Sprache für die Arbeit mit Kirchenbüchern von großem Vorteil. 

Mit diesem Kurs erhielten die Teilnehmer Rüstzeug für ihre weitere Familienforschung.

Sonntag, 10. November 2024
Die alljährliche Vortragsreihe im Museum Bad Nenndorf (Kramerstr. 1) hat wieder begonnen. Am 10. November um 15h habe ich die Reihe mit einem Vortrag zu dem Maler Gustav Macke (1875-1958) eröffnet - nicht zu verwechseln mit dem expressionistischen Maler August Macke (1887-1914).
Im Museum Bad Nenndorf hängen zwei Gemälde Gustav Mackes, die bei Besuchern beliebt sind. Gehören die Gemälde auch zu Ihren Lieblingsstücken im Museum? In diesem Vortrag ging es darum, wer der Künstler hinter den Bildern war. Der Vortrag umfasste auch neue Forschungsergebnisse.

Januar 2024

Der Kurs Beamtenbriefe vom 16. bis zum 19. Jahrhundert hat in zwei Teilen am Donnerstag, 15. und 22. Januar 2024, jeweils um 19:00h im Museum Bad Nenndorf stattgefunden. 

Seitdem in der Frühen Neuzeit immer mehr Menschen Lesen und Schreiben lernten, entwickelte sich ein um die Herrscher gruppierter Beamtenzirkel, der zunehmend wichtige politische und juristische Prozesse verschriftlichte. Dabei entwickelten sich eigene Briefformen, die in ihrem sprachlichen Gebrauch zunehmend von dem alltäglichen Gebrauch abwichen.
In diesem Kurs werden verschiedene Briefe gelesen sowie inhaltlich aufgeschlüsselt.
Das Kursziel war es, den Teilnehmer/innen Übung im Umgang mit historischen Behördenschreiben zu geben. Das kann hilfreich sein bei der Erforschung der eigenen Familiengeschichte oder der Geschichte des Herkunfts- oder Wohnortes.

2023

Sonntag, 03. Dezember 2023

Vortrag: "Otto IV. von Holstein-Schaumburg und die Reformation"
Die Vortragsreihe im Museum Bad Nenndorf (Kramerstr. 1) hat wieder begonnen. Am 3. Dezember um 15h eröffnete ich die Reihe mit einem Vortrag zu Otto IV. von Holstein-Schaumburg und die Reformation.
Dieser Herrscher war derjenige, unter dem die Reformation in Schaumburg eingeführt wurde. Dennoch ist er relativ unbekannt. Wer war Otto IV. (1517-1576)? Wie kam es zu der Einführung der Reformation? Was hat Otto IV. Schaumburg hinterlassen? Diese Fragen beantwortete der Vortrag.

Oktober 2023

Zweiter Aufbaukurs Alte Deutsche Handschriften
Für Teilnehmer/innen der beiden Einführungskurse fand am 5. und am 12. Oktober der 2. Aufbaukurs Alte Deutsche Handschriften jeweils um 19h im Museum Bad Nenndorf statt. Die in den Einführungskursen erlernten Lese- und Schreibfähigkeiten in Deutscher Kurrentschrift wurden dort vertieft und mit weiterführenden Informationen zu Quellen aus dem 18. bis 20. Jahrhundert weiter geübt werden. Außerdem gab es Informationen zu den Abkürzungen in deutschen Texten geben.

April 2023

Die Lustiken Festspiele im Bad Nenndorfer Kurpark
Die "Lustiken Tage" (ursprünglich: "Napoleonische Festspiele") sind mit großem Erfolg zu Ende gegangen! Besucher und Darsteller/innen waren gleichermaßen begeistert und wir können nur hoffen, dass dieses Veranstaltungsformat in den kommenden Jahren wiederholt werden wird.
Auch das Recherche- und Schreibbüro G. Hinrichs war mit einem Stand vertreten und hat alte deutsche Handschriften vorgestellt. Ich danke allen Besucher/innen für die anregenden Gespräche und hoffe, Ihnen allen bald wieder zu begegnen!



2022

Dezember 2022
Die 22. Ausgabe der "Rieher Heimatblätter" ist erschienen!
Die interessierten Leser finden dort den neuen Artikel von mir:
Hieronymus Heusinger von Waldegg, Retter Zar Iwans VI.? Eine historische Bewertung
Hieronymus Heusinger gen. von Waldegg, der später die Bad Nenndorfer Pastoren-Familie des 19. Jahrhunderts gründen sollte, befreite angeblich nach einem Putsch in Russland den damals zweijährigen Zaren und brachte ihn nach Deutschland. Wer war Heusinger und wie glaubwürdig ist diese Überlieferung?
Die Antworten darauf und vieles mehr zu Heusinger finden Sie in den "Rieher Heimatblätter".


Sonntag, 18. Dezember 2022, 15h
Kurs: "Einführung in alte deutsche Handschriften"
Im Anschluss an den Vortrag besteht die Möglichkeit, sich beim Lesen mitgebrachter
Schriftproben (wie z.B. einer Postkarte, Urkunde, Feldpostbriefe, Tagebuchauszüge und
ähnliche Dokumente o.ä.) sowohl mir als auch von Gabriele Fricke, 1.
Vorsitzende des Niedersächsischen Landesvereins für Familienkunde e.V., helfen zu lassen
sowie Fragen zum Thema zu stellen. Denkbar wäre bei größerem Interesse auch der Start
eines anschließenden Kurses zu den Themen „alte Schriften“ und „Familienforschung“
im neuen Jahr.

Sonntag, 06. November 2022, 15h

Ich eröffne die neue Vortragsreihe im Museum Bad Nenndorf, Kramerstraße 1, zum Thema: Das Totengeleit des Schwarzen Herzogs. Bad Nenndorfer erweisen einem "Freiheitshelden" die letzte Ehre.

Wenn Sie nicht wissen, wer der Schwarze Herzog war, sollten Sie unbedingt kommen. Wenn Sie es wissen, werden Sie noch einiges Neues erfahren!